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Geburtsgeschichten Jesu von Nazareth: Matthäus

 

Wir haben zwei Evangelien im Neuen Testament, die von Ereignissen um die Geburt Jesu herum berichten. Diese beiden Geburtsgeschichten bilden das Vorzeichen, aus der die Geschichte Jesu von Nazareth gelesen werden soll.

 

1. Die Geburtsgeschichte des Matthäusevangeliums

Gott ist Herr der Geschichte – Menschen sind frei, Geschichte zu gestalten

 

Das Mt wurde – so vermutet die Mehrheit der heutigen Forschung – um ca. 80n.Chr. geschrieben. Es beginnt mit der Darlegung des Stammbaumes Jesu. Dieser Stammbaum hat zwei Besonderheiten. Die erste Besonderheit:

17. Alle Glieder von Abraham bis zu David sind vierzehn Glieder. Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus sind vierzehn Glieder.

 

Die jüdische Geschichte wird in Zeiteinheiten unterteilt. Diese Zeiteinheit hebt vier Ereignisse bzw. Personen hervor: Abraham – David – Babylonische Gefangenschaft – Jesus Christus. Wir sehen daran: Für Matthäus ist Gott der Herr der Geschichte. Jesus von Nazareth ist in der Linie dieser großen Ereignisse und Personen zu stellen und auf ihn läuft die Geschichte zu. Aber Gleichzeitig hat sie eine zweite Besonderheit, die diesem zu widersprechen scheint. Das wird deutlich, wenn wir die wenigen Frauen im Stammbaum näher betrachten: (a) Tamar (1,3) – (b) Ruth (1,5) – (c) die Frau des Uria (1,6) – (d) Maria.

 

Von (a) Tamar ist in Genesis 38 die Rede. Juda, ihr Schwiegervater hätte sie nach dem Tod ihres Mannes versorgen müssen. Er tat es nicht. Darum, als sie hörte, dass Juda ins Dorf kam, verhielt sie sich wie eine Prostituierte. Juda schlief mit ihr. Als ihre Schwangerschaft bekannt wurde, sollte sie getötet werden. Doch sie hatte von Juda ein Pfand genommen, das sie nun zeigte. Juda ließ sie am Leben und sah seine Schuld ein. (b) Rut(h) (Buch Ruth) war eine Heidin. Sie kam mit ihrer jüdischen Schwiegermutter nach Israel. Dort legte sie sich auf das Lager des Mannes, den sie sich zum Ehemann auserkoren hatte. Er ließ sich betören und heiratete sie. (c) Die Frau des Uria (2. Samuel  11) gefiel König David besonders gut. Er ließ sie zu sich kommen und zeugte ein Kind mit ihr. Als das bekannt wurde, ließ er ihren Ehemann aus dem Krieg zurückkommen, damit dieser mit seiner Frau schlafe und so das Verhältnis nicht bekannt würde. Doch Uria war ein ehrenhafter Mann, der nicht mit seiner Frau schlafen wollte, während seine Kameraden im Krieg sind. Das war sein Todesurteil: David ließ ihn in die erste Kampfreihe stellen. Dort kam er um. Gott strafte das Verhalten des David, aber der nächste Sohn, den er mit der Frau zeugte, war sein Nachfolger Salomo. (d) Diese drei anrüchigen Frauengeschichten laufen auf (d) Maria zu, die Mutter Jesu (dazu s. unten).

 

Diese Geschichten zeigen: Gott ist zwar Herr der Geschichte, aber er plant nicht jedes Detail, sondern Menschen machen ihre eigene Geschichte in Schuld und Versagen. Doch Gott verfolgt sein Ziel: Er wird seinen Retter schicken, um dein Volk von seinen Sünden zu befreien (1,21). Es ist die im Alten Testament beschriebene „Miteinander-Geschichte“:  Gott achtet das Handeln des Menschen, auch wenn es ihm zuwider ist. Er hat den Menschen Freiheit geschenkt, die Voraussetzung für verantwortliches Handeln. Der Mensch ist nicht Gottes Marionette – aber gleichzeitig setzt Gott seine Akzente, sichtbar am gesamten Geschichtsverlauf.

 

Junge Frau - Jungfrau

Es wird gesagt, dass Josef aus dieser David-Linie abstammt – nicht aber Maria, die Mutter Jesu. Das ist freilich auffällig, da ja in 1,1 gesagt wird, dass Jesus Davids Nachkomme sei. Das hieße, dass Maria eigentlich aus dieser Linie Abraham-David-Maria kommen müsse. Das kann man unterschiedlich deuten: (a) Ungereimtheit im Mt, (b) Jesus wurde auf natürlichem Weg gezeugt, was dann aber später theologisch gedeutet wurde, (c) Maria gehörte durch die Heirat mit Josef zu Josef und seinem Stammbaum, (d) auch Maria gehörte zu der Nachkommenschaft Davids, da aber nur die männliche Linie gezeigt wurde, wurde das nicht weiter vertieft (s. aber unten Lukasevangelium).

Wie auch immer das zu erklären ist, deutlich wird, dass im weiteren Verlauf Gott Maria und Josef sehr viel zumutet: Maria wird in der Verlobungszeit schwanger – nach dem Willen Gottes. Mit Mt gesagt: Maria erwartete ein Kind, das aus dem Geist Gottes hervorgegangen ist. Gott hat sich nicht wie Zeus in der griechischen Mythologie ein schönes Mädchen ausgesucht, mit der er einen Halbgott zeugt, sondern: Der Geist Gottes ist Gottes Schöpfungskraft. So erfahren wir in Genesis 1: Finsternis herrschte und der Geist Gottes schwebte über den Wassern – und dann beginnt die Erschaffung der Welt. In der Geburtsgeschichte liegt der Akzent jedoch auf etwas anderem: Der Geist Gottes ist Gottes Schöpfungskraft und wird (und nicht zeugte) in Maria Jesus (Inkarnation = Menschwerdung). Damit hat Gott der Maria viel zugemutet, denn darauf konnte die Verstoßung bzw. sogar die Todesstrafe stehen. Darum muss Gott auch ein Wörtchen mit Josef reden, damit er Maria nicht verlässt – und er redet durch seinen Boten, einen Engel mit Josef im Traum. Josef entschließt sich, bei Maria zu bleiben – aber damit mutet Gott diesem Mann äußerst viel zu: Er setzt sich dem entehrenden Gespött der Mitmenschen aus. Gott gab nicht nur den Auftrag, bei Maria zu bleiben, sondern es wird gesagt, dass „sie“ ihn „Immanuel“ nennen – das heißt: „Gott ist mit uns“. Josef nannte seinen Sohn Jesus – das heißt: Gott rettet. Das Wort Immanuel spielt auf eine alttestamentliche Verheißung aus dem Buch Jesaja (7,14) an, die nun erfüllt wird. Man spricht von einem Reflexionszitat oder von einem Erfüllungszitat. Dieses lautet:

1,23. Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns.

 

Das mag eine weitere Inkonsequenz des Mt sein, doch muss man die Auslegung der damaligen Zeit beachten, die andere Maßstäbe hatte als unsere heute - wie vor allem auch an rabbinischen Schriften bzw. am zeitgenössischen Philo von Alexandrien sichtbar wird.

 

Vielfach wird gesagt, dass Jesaja nicht von einer Jungfrau spricht, sondern von einer jungen Frau, denn das Wort Almah bedeutet junge Frau. Dieses wird vom griechischen Text aber mit Parthenos - also Jungfrau - übersetzt und Mt hat diesen missverständlichen griechischen Text als Vorlage gehabt. Das kann sein, dagegen spricht freilich, dass der Prophet wohl kaum eine junge Frau im Blick gehabt haben wird, sondern etwas Wunderhaftes darstellt und dass eine junge Frau ein Kind bekommt, das ist Alltag. Es sei denn, er spricht von einer ganz bestimmten jungen Frau. Der weitere Aspekt: Es könnte sein, dass Jesus nachträglich als Kind einer Jungfrau dargestellt wurde, weil, wie immer wieder behauptet wird, auch sonst Jungfrauen als Mütter großer Menschen dargestellt werden. Dem ist allerdings nicht so. Die anderen großen der Weltgeschichte, Alexander der Große, Augustus, Buddha – sie werden von Göttern gezeugt, das heißt, die Frau war keine Jungfrau mehr, sondern das geborene Kind war eine Art Halbgott. Durch die einzigartige Jungfrauengeburt ist Jesus also nicht eine Art Halbgott, sondern wurde durch Gott in Maria erschaffen – ist also ein ganz besonderes Wesen. Wie dem auch sei: Diese Interpretation hat die Menschheit beeinflusst.

 

Und auch sie hat theologische Bedeutung wie es das Johannesevangelium versteht: Jesus ist nicht nach dem Willen eines Mannes geboren worden, sondern zu der Zeit, als es Gott für relevant ansah. Gott ist Herr der Geschichte – und er greift in die Menschen-Geschichte ein.

 

Was ist Geschichte, Geschichtsschreibung? (s. http://www.evangelische-religion.de/gott-geschichte.html )

Schon jetzt müssen wir uns über das Gedanken machen, was Geschichte ist. Wir sagen heute: Geschichte ist das, was wirklich war. Doch das, was wirklich war, das können wir kaum mehr herausarbeiten. Einzelne Daten und Kausalzusammenhänge können herausgearbeitet werden, man kann Versuchen, geschichtliche Ereignisse in bestimmte Situationen einzubetten. Aber allein das Beispiel des ersten Weltkrieges zeigt, wie kompliziert das ist: Die einzelnen Schlachten sind kaum mehr umstritten. Umstritten ist: Wie kam es zu dem Krieg? Welche Ereignisse führten dazu? Und so ist Geschichte auch immer mit Interpretation verbunden, die diskutiert wird, wenn neue Argumente gefunden werden, aber man kann nie jedes Ereignis, jeden Gedankensprung, jede zeitgenössische Interpretation der Ereignisse in den Blick bekommen. Diese Art von Geschichtsschreibung der Gegenwart haben wir zur damaligen Zeit noch nicht. Sondern: Im heidnischen Bereich konnte man ohne zögern berühmten Menschen Reden in den Mund legen – denn er hätte sie ja halten können. Verpönt war nur, einem Menschen eine Rede in den Mund zu legen, die dem Charakter des Menschen widersprochen hätte. Im jüdischen Bereich kam hinzu – ist auch im heidnischen Bereich zu finden – dass Geschichte immer auch von Gott mitgestaltet wird. Der Mensch ist in gewisser Weise frei – wie oben gesehen – aber Gott greift doch immer wieder ein. Und das bedeutet: Menschengeschichte ist auch immer Geschichte Gottes mit den Menschen. In den geschichtlichen Ereignissen ist Gott sichtbar, Gottes Handeln, Gottes Fordern. Und von daher gesehen kann man natürlich fragen: War das alles so, wie es hier geschildert wird? Aber man muss beachten, dass es darum ging, Gottes Handeln adäquat wiederzugeben – wie man Reden großer Menschen adäquat wiedergeben musste. (Weiter s. unten: Reflexionszitate.)

 

Gott ist Herr über die Sterne und kümmert sich nicht um weltliche Herrscher

Nun redet Gott nicht allein im Traum bzw. durch einen Engel, sondern hat noch weitere Möglichkeiten, mit Menschen zu kommunizieren: In diesem 2. Kapitel des Mt redet er durch Sterne. Götter und Sterne sind eng miteinander verbunden, so dass diese Sicht keine spezifisch jüdische oder christliche Sicht wiedergibt, sondern eine, die in der damaligen Zeit gängig war. Sternendeuter waren Weise, Forscher, Priester – alles in einem, also einflussreiche Menschen. Und diese einflussreichen Menschen aus dem heidnischen Bereich erkennen in den Sternen die Botschaft Gottes, sie erkennen etwas, was der große König Herodes von Judäa nicht weiß: Der König der Juden wird geboren. Und zwar in der Stadt, die dem Nachfahren Davids angemessen ist: in Bethlehem. Ein weiteres Reflexionszitat verdeutlicht dieses (2,6). Sie folgen einem Stern – und auch das ist ein Wunder – und finden den neugeborenen König der Juden, ehren ihn mit kostbaren Schätzen und ziehen wieder zurück, erneut von Gott im Traum dazu ermahnt, dem König Herodes nichts mitzuteilen. Bevor sie das Kind gefunden hatten, dachten sie, das Kind muss im Palast geboren sein - sie "gehorchten" also nicht dem Stern. Und durch diesen Ungehorsam schworen sie eine Katastrophe herauf: den Amoklauf eines Herrschers an kleine Kinder. Wir haben hier auch massive Herrschaftskritik vorliegen: Wer mit Jesus Christus in Kontakt kommt, gehorcht Herrschern nicht mehr. Sie werden umgangen, sie gehen nicht mehr zu Herodes zurück, sie meiden ihn. Aber der Herrscher lässt sich so schnell nicht in seinem Machtwahn unterkriegen. Und so erscheint dem Josef wieder ein Engel im Traum, der ihn auffordert, nach Ägypten zu ziehen. Warum? Ein Reflexionszitat klärt auf: um das Kind zu retten. Nachdem der mächtige König Herodes, den man den Großen nannte, gestorben war, ließ Gott dem Joseph wieder im Traum durch einen Engel mitteilen, dass er zurückgehen könnte – er ging allerdings, weil er den Nachfolger des Herodes fürchtete, nach Nazareth – was Gott ihm ebenfalls im Traum angewiesen hatte. All das wird wieder mit Reflexionszitaten begründet.

Die Weisen zeigen an: Auch die Heiden kommen in Berührung mit dem Jesuskind. Lukas legt in seinem Evangelium durch Aufnahme jüdischer Traditionen mehr Gewicht auf das Volk Israel, während der Judenchrist Matthäus Jesus als Hoffnung für die Völker ansieht. Und entsprechend sind für Matthäus auch die Geschenke Zeichen: Es werden keine Kamele, Sklaven usw. geschenkt, sondern Gold - einem Welten-König entsprechend -, Weihrauch - einem Gottessohn entsprechend - und Myrrhe - einem Heiler an Leib und Seele entsprechend.

 

Ägypten: Diese Erzählung von der Rettung des Kindes in Ägypten lässt Juden aufhorchen, denn hier wird alte Tradition aufgegriffen: Moses wurde als Säugling vor dem gewaltsamen Tod gerettet – und er befreite als Erwachsener sein Volk. Jesus wird ebenfalls einer Gefahr ausgesetzt – er wird gerettet und wird, wie 1,21 gesagt hatte, das Volk von Sünden befreien. Daran, dass Mt den Hauptteil seines Evangeliums mit der Bergpredigt beginnen lässt (5-7) kann man erkennen, dass Jesus als Christus, als Immanuel, als König der Juden sozusagen ein zweiter Moses ist.

 

Herodes: Dass Herodes in Bethlehem einen Kindermord befohlen hat, lässt sich nicht aus anderen Quellen belegen. Freilich war Herodes grausam, so ließ er Söhne hinrichten aber auch Jugendliche und ihren Lehrer, weil er Aufruhr befürchtete. Herodes spielt nur in seiner Grausamkeit eine Rolle, in seiner immensen Anmaßung – doch Gott lässt sich dadurch nicht aus seinem Konzept bringen. Er geht seinen Weg zum Wohl der Menschen, ob die Herrscher zustimmen oder nicht. Darin liegt eine Herrscherkritik verborgen, die jüdisches und christliches Denken immer mit bestimmt. Von daher gab es auch Zeiten, in denen in christlicher Geschichte nicht gerne gesehen wurde, wenn Menschen die Bibel lasen.

 

Stern von Bethlehem: Es gab um die Zeit der Geburt Jesu verschiedene auffällige Himmelsphänomene (Halleysche Komet [?] 12 v.Chr.; verschiedene Konstellationen von Sonne und anderen Planeten bzw. Sternen 7-2v.Chr.: Jupiter und Saturn, eine Supernova, darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Erklärungsversuche). Was allerdings an der Geschichte auffällig ist, ist, dass es sich um ein Wunder handelt – denn der Stern zieht vor den Sternendeutern her und bleibt über dem Geburtsort stehen. Dieser Text, ob nun irgendeine reale Sternenkonstellation Ausgangspunkt ist oder nicht, hat Teil an den großen Wundern dieser Geburtsgeschichte. Alles dient im Grunde dazu, Gottes Macht darzustellen – und damit Gott zu ehren.

 

Bethlehem: Vielfach wird aus historischer Sicht abgelehnt, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde. Dass Jesus hier geboren wurde, wird als nachträgliche Perspektive christlichen Glaubens gesehen: David war Vorfahre Jesu - und so musste dann der Nachfahre Davids, also Jesus, auch hier geboren werden. Als König der Juden geziemt es sich so. Deutlich wird, dass Matthäus und Lukas unterschiedliche Traditionen verwenden - aber beide verbinden Jesu Geburt mit Bethlehem. Beide sehen ihn in Nazareth aufwachsen. Wie Jesus nun mit beiden Orten in Verbindung zu bringen ist, das wird unterschiedlich begründet. Da beide unterschiedlichen Traditionen Bethlehem als Geburtsort benennen, muss diese Tradition schon älter sein als die beiden damit verbundenen erklärenden Geschichten. Darüber hinaus: Die Tradition, die Lukas aufgreift, ist sehr alt - so dass eben auch die Bethlehem-Tradition schon sehr alt sein muss.

 

Reflexionszitate/Erfüllungszitate: Reflexionszitate sollen zeigen, dass die Geschichte Gottes mit Jesus schon im Alten Testament verheißen wurde. Damit greift Mt jüdische Schriftexegese auf. Es wird die Bedeutung der prophetischen Worte für die Gegenwart gesucht und freilich auch gefunden. Es muss immer gefragt werden: (a) Wurden Geschichten erfunden und dann mit alttestamentlichen Texten verbunden? (b) Haben alttestamentliche Texte diese Geschichten erst angeregt? (c) Liegt dem Ganzen ein historischer Kern zugrunde, der dann mit Geschichten und Zitaten vertieft wurde? Es gibt keine Antwort, die für alles gilt. Deutlich wird: Es handelt sich um eine Verschränkung. Aus dem Glauben an Jesus Christus haben jüdisch-christliche Schriftgelehrte erkannt, dass das Leben und Wirken Jesu kein Zufall war, sondern schon von Propheten angekündigt wurde. Gott als Herr der Geschichte ist in Jesus am Wirken. Es liegt eine theologische Geschichtsschreibung vor. Geschichte wird aus der Sicht von gläubigen Judenchristen interpretiert.

 

Aufgabe:

Spannend ist in dieser Frage immer:

Warum wurden gerade diese Texte aus der Fülle alttestamentlicher Texte ausgesucht?

 

 

Schlussgedanke:

Unser Denken in Mitteleuropa und Nordamerika ist nicht Maßstab für das Denken anderer Kulturen und anderer Zeiten. Wir müssen erkennen, dass das alles mit unserem Denken und Geschichtsverständnis vielfach nicht übereinstimmt, aber das ist eben alles, was wir sagen dürfen, ohne hochmütig zu sein.